Lieber Stefan,
es ist noch immer schwer zu begreifen, dass du nicht mehr bei uns bist. Du bist viel zu früh gegangen und hinterlässt eine Lücke in unserer Familie, die niemand füllen kann.
Meine Gedanken sind in diesen schweren Tagen ganz besonders bei Sabrina und Emely.
Sabrina hat mit dir nicht nur ihren Ehemann verloren, sondern ihren Partner, ihren Vertrauten und den Menschen, mit dem sie ihr Leben geteilt und noch so viele Pläne hatte.
Und Emely hat ihren Papa verloren. Einen Papa, der sie über alles geliebt hat, immer für sie da war und unglaublich stolz auf sie war. Es tut weh, daran zu denken, wie viele gemeinsame Jahre und besondere Momente euch noch hätten bleiben sollen.
Auch deine Eltern, Christine und Franz, müssen etwas durchmachen, für das es wahrscheinlich keine richtigen Worte gibt. Das eigene Kind zu verlieren, ist wohl mit nichts zu vergleichen.
Daniela und Florian haben ihren Bruder verloren – einen Menschen, der ihr ganzes Leben lang an ihrer Seite war und mit dem sie unzählige Erinnerungen teilen.
Jeder von uns verliert mit dir jemanden auf eine andere Weise: einen Ehemann, einen Papa, einen Sohn, einen Bruder, einen Schwiegersohn, einen Schwager, einen Onkel, einen Enkel oder einen Freund.
Und doch fehlt uns allen derselbe Mensch.
Du, Stefan.
Was uns bleibt, sind die Erinnerungen an dich. Dein Lachen, deine Art und all die großen und kleinen Momente, die wir mit dir erleben durften.
Wahrscheinlich werden es gerade die kleinen Dinge sein, die uns immer wieder an dich erinnern. Ein Spruch, eine Situation, irgendein gemeinsamer Moment – und plötzlich bist du in unseren Gedanken wieder ganz nah.
Du fehlst. Und du wirst uns noch sehr oft fehlen.
Aber du gehörst zu unserer Familie, und das wird immer so bleiben.
Egal, wie viel Zeit vergeht: Du wirst deinen Platz bei uns und in unseren Herzen behalten.
Wir werden dich nicht vergessen, Stefan.